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  • MUSUBIKAN - reinforce Your body and mind

AIKIDO BEGRIFFE

(thematisch zusammengefasst)

 

DOJO ETIKETTE (Reigi)

   

VOR DEM KEIKO (Training)

1. Pünktliches Erscheinen ... ist ein Akt der Höflichkeit ;)
2. Beim Betreten des Dojos Verbeugung (Ritsu-Rei) vor den Matten (Tatamis), beim Betreten des Dojos Richtung Bild von O'Sensei
3. Vor dem Betreten der Tatamis Anzug auf guten Sitz kontrollieren, dann Verbeugung (Ritsu-Rei) vor dem Betreten der Matten (Tatamis)
4. Auf der Tatami Ruhiges Ankommen im Seiza-Sitz (kniender Sitz) bis der Lehrer sich niedergelassen hat
5. meist kurzer Dialog mündliche Begrüßung, Fragen, Wünsche, Termine
6. zur Ruhe kommen aufrechte Ausrichtung des Körpers und kurze Meditation, um im Augenblick anzukommen
7. Verbeugung vor O'Sensei kurzes Klatschen des Lehrers, dann gemeinsames Za-Rei Richtung O'Sensei
8. gegenseitige Verbeugung der Lehrer begrüßt die Schüler durch eine Za-Rei, anschließend verbeugen sich die Schüler

WÄHREND DEM KEIKO

Aufforderung zum Üben Blickkontakt aufnehmen, Rei gefolgt von "onnegaischimaas"
"Yame" Lehrer-Aufforderung, die Übung bzw. das Training zu beenden oft in Verbindungung mit einem Klatschen. Alle gehen zügig zum Matenrand und nehmen Seiza ein. In der Regel wird die neue Übung 4x gezeigt.
"Hai" "Ja", "Ich habe verstanden", z. B. wenn der Lehrer einen auffordert
"Dozo" "Bitteschön", z. B. als Aufforderung des Lehrers eine Übung zu beginnen oder weiterzuüben
„Domo“ informelles Danke
"Domo Arigato" "Danke sehr" (höfliches Danke), z. B. für das Miteinanderüben
"Dōmo arigatō gozaimasu" "Domo Arigato Gosaimas" heißt "Vielen Dank (für das, was gerade geschieht)"
"Dōmo arigatō gozaimashita" "Domo Arigato Gosaimaschta" heißt sehr höflich "Vielen Dank (für das, was gerade geendet hat.)"
„Gomen nasai“ "Sorry“, „Entschuldigung“
„Sumimasen“ „Entschuldigung“ (darf ich Dich ansprechen)
"Onegai shimasu" "Onnegaischimaas" ist eine Begrüßung und Bitte: "Laß uns zusammen üben")
"Yoroshiku onegai shimasu" Begrüßung des Senseis zu Beginn des Trainings: „ich bitte um eine gute Unterrichtung"

ENDE DES KEIKO

1. Klatschen des Lehrers Ende, oft in Verbindung mit "Yame"
2. Seiza am Mattenrand aufrechte Ausrichtung des Körpers und kurze Meditation, um wieder im Augenblick anzukommen
3. Verbeugung vor O'Sensei ein kurzes Klatschen des Lehrers kündigt das gemeinsame Za-Rei Richtung O'Sensei an
4. gegenseitige Verbeugung der Lehrer verabschiedet die Schüler durch eine Za-Rei, anschließend verbeugen sich die Schüler gefolgt von ...
5. "Dōmo arigatō gozaimashita" "Domo Arigato Gosaimaschta" heißt sehr höflich "Vielen Dank (für das, was gerade geendet hat, z.B. die Unterrichtsstunde)"
   

ALLGEMEINES

O’Sensei Morihei Ueshiba, der Begründer des Aikido
Aikido japanische Kampfkunst; (wörtlich: ein Weg im Einklang mit der Energie)
Aikidoka ein Aikidoausübender
Budo Kampfkunst
Bushido Der Weg des Kriegers
Doshu Oberhaupt des Weges (im Honbu Dojo)
Dojo ein Ort an, an welchem man seinen Weg geht, i. d. R. die Trainingshalle
Tatami(s) quadratische oder rechteckige Matte, die Mattenfläche
Kamiza "Ehrenplatz" für O'Sensei, meist mit Bild, Waffen und Blume
Sensei Lehrer, Meister
Sempai erfahrener Schüler
Dechi Schüler
Dojo Cho Dojoleiter
Keiko Training
Uke Trainingspartner in der Rolle des Angreifer
Nage (auch Tori bzw. Dori) Trainingspartner in der Rolle des Angegriffenen (der eine Technik ausführt)
Rei Verbeugung
Reigi Etikette
Ritsu-Rei stehende Verbeugung allgemein; gerader Rücken, anliegende Hände, ca. 45 Grad (Keirei) aus der Hüfte verbeugen und ca. 1 Sekunde verharren
Za-Rei sitzende Verbeugung allgemein mit geradem Rücken, sitzend auf den Fersen
Waza Technik
   

BEKLEIDUNG

(Do)Gi traditionell weißer Aikidoanzug
Obi Gürtel (weiß bis 1. Kyu, schwarz ab 1. Dan)
Hakama traditionell blauer oder schwarzer Hosenrock (i. d. R. ab 2. Kyu)
Eri Kragen vom Gi
   

WAFFEN (BUKI)

Bokken Holzschwert (Länge: 101cm, mit oder ohne Tsuba, aus japanischer Eiche)
Bokken dori Verteidigung gegen Schwertangriffe (unbewaffnet)
Bokken Tai Sabaki 9 Formen mit Schwert ( Tsuki Ashi, Ayumi Ashi, Ushiro Ashi, Tenkan , Irimi Tenkan, Ushiro Kaiten, ...)
Kumi tachi Partnerübung mit Schwert (Schwert gegen Schwert)
Kesa giri diagonaler Schwertschlag quer über die Brust
Tachi dori Techniken zum Schwert abnehmen
Jo Holzstock (Länge: 127cm, Durchmesser 2,3 bis 2,5cm; aus jap. Weiß- oder Roteiche)
Jo dori Techniken zum Stock abnehmen (unbewaffnet)
Jo nage Werfen mit dem Stock
Kumi Jo Jo Partnerübung (Stock gegen Stock)
Tanto Holzmesser (Länge: ca. 29 cm; aus japanischer Weiß- oder Roteiche
Tanto dori Techniken zum Messer abnehmen (insb. aus Shomenuchi, Yokomenuchi, Munetsuki)
Kata „Formenlauf“, Abfolge von Techniken
   

AUFWÄRMÜBUNGEN / BASISBEWEGUNGEN

undō Übung
Kokyo ho Atemkraftübung
Kokyo nage Atemkraftwurf
Udefuri undō Übung, bei der die Arme nach links und rechts aus der Hüfte schwingen
Udefuri choyaku undō Udefuri undō mit Schritt und Drehbewegung
Sayu undō Übung, bei der von links nach rechts gedreht wird. Arme nach links und rechts ausdehnen, Absenken der Hüfte
Sayu choyaku undō Sayu undō mit Gleitschritt seitlich
Ikkyô undō Übung zur Verstärkung der Atemkraft
Zengo undō Shomen Uchi Ikkyô undō mit 180° Drehbewegung (Kaiten)
Shiho undō Shomen Uchi Ikkyô in 4 Richtungen
Happo undō Shomen Uchi Ikkyô in 8 Richtungen
Ushiro Tekubitori undō Übung, bei der seitlich oder nach hinten mit Ausfallschritt die Linie verlassen wird und beide Arme nach vorne gebeugt werden
Orenaite unbeugsamer Arm, getestet im hanmi Stand
Koho Tendo undō Vorwärts und rückwärts Rollen aus sitzender, kniender und stehender Position
Funakogi undō “Ruderübung“ zur Verstärkung des „Energieflußes“ , vgl. torifune
Torifune "Ruderübung" - Atemübung um das ki zu fördern, bei der zusammen mit stimmhafter lauter Bauchatmung die Arme eine Ruderbewegung ausführen
Furitama Schütteln der ineinandergelegten Hände vor  dem Hara (nach Torifune);  Körper und Geist werden dabei in Schwingungen versetzt.
Ayumi ashi Normaler Schritt
Okuri ashi Gleitschritt (Füße gleiten nicht auf dem Boden)
Suri Ashi Schleifender Gleitschritt mit dem hinteren Bein aus Hanmi Stand
Tsuki Ashi Gleitschritt aus Hanmi Stand mit dem vorderen Bein (hinteres Bein kann nachrücken)
Irimi (Ashi) gerader Schritt nach vorne
Ushiro Ashi Schritt rückwarts (Ayumi Ashi)
Kaiten 180 Grad Drehung, ohne einen Fuß anzuheben
Tenkan (Ashi) Richtungsänderung durch Drehung auf dem vorderen Fuß ( i. d. R. um 180 Grad)
Irimi tenkan Basisschritt: Kombination von Irimi und Tenkan (Schritt + Drehung)
Ushiro tenkan Ushiro Ashi, dann Tenkan
Tai Sabaki Bewegung im allgemeinen
Tai no henkō Umdrehung der Körperrichtung (Tai = Körper)
Shikko auf Knien gehen (vorwärts und rückwarts)
Suburi Schlagübung ohne Partner (mit Katana) aus SHIZENTAI
Ukemi  Verhalten des Uke (Angreifers im Allgemeinen

ROLL- UND FALLÜBUNGEN


Es gibt eine Vielzahl von Roll- und Fallübungen. Sie sind notwendig, um einer Aikidotechnik auf sanfte Art und Weise begegnen zu können.  Ein „harmonischer“  Abstand zum Gegenüber (Ma ai) ist in den Kampfkünsten sehr wichtig. Durch Fallen und Rollen gelingt es uns diesen wieder herzustellen, uns neu auszurichten.  Auch wenn es anfangs etwas schwierig aussieht, rollen lernt man relativ schnell!.  Mit der Zeit fällt man immer weicher und verliert die Angst vor Stürzen, auch im Alltag.  Daneben stärkt die Fallschule natürlich auch die Muskaltur, sie erhöht die Körperspannung, macht geschmeidig und sie ist  ein gutes Konditionstraining.

Grundsätzlich sollte man folgendes beachten:

•    das Fallen akzeptieren und dabei ausatmen, das entspannt.
•    eine gewisse Körperspannung halten aber nicht verkrampfen.
•    nicht zusammenklappen, das geht auf die Gelenke ;)
•    in die Richtung schauen in die man rollen will, der Körper folgt der Blickrichtung
•    auf die Handausrichtung achten
•    spitze Aufprallwinkel vermeiden und gleitend abrollen, das hilft uns auch die Fallenergie dosiert durchzulassen,
•    um schnellstmöglich wieder Richtung Tori ausgerichtet zu sein bzw. gegebenenfalls gleich wieder zu stehen

Ukemi Fallschule / Rolle
Mae Ukemi Vorwärtsrolle
Ushiro Ukemi Rückwärtsrolle
Yoko Ukemi Seitwärtsrolle
Mae Ukemi Suwari Waza Vorwärtsrolle am Boden
Mae Ukemi Tachi Waza Vorwärtsrolle stehend
Ushiro Ukemi Ukemi Suwari Waza Rückwärtsrolle am Boden
Ushiro Ukemi Tachi Waza Rückwärtsrolle stehend
   

KÖRPERSTELLUNGEN / RICHTUNGEN

Ma ai "Wohlfühl"Abstand zwischen 2 Menschen, nicht zu nah und nicht zu weit weg
Omote Vorderseite (vor dem Partner)
Ura Rückseite (hinter dem Partner)
Mae vorwärts
Ushiro rückwärts
Hidari links
Migi rechts
Soto Außen (Außenseite)
Uchi Innen (Innenseite)
   
Jodan Oberes Drittel des Körpers
Chudan Rumpf, mittleres Drittel des Körpers
Gedan Unteres Drittel des Körpers
   
Ai harmonisch, passend, vereinen
Gyaku verkehrt, umgekehrt, entgegengesetzt
   
Zazen Sitzen an sich (Meditationssitz aus dem Zen)
Seiza kniender Sitz
Anza „Schneidersitz“
Kiza Knieender Sitz mit aufgestellten Zehen
   
Shizentai natürlicher Stand, Füße auf gleicher Höhe, Abstand schulterbreit
Hanmi seitlicher Standardstand , vorderer Fuß gerade, leicht nach außen gedreht,  hinterer Fuß  „quer“, Gewicht auf vorderem leicht angewinkeltem Bein, hinteres Bein gestreckt
Hidari Hanmi linkes Bein vorne in Hanmi Stand
Migi Hanmi rechtes Bei vorne im Hanmi Stand
   
Ai Hanmi seitlicher Stand über Kreuz (links-links, rechts-rechts)
Gyaku Hanmi seitlicher Stand gleiche Seite (rechts-links, links-rechts)
Migi gamae rechte Seite vorne
Hidari gamae linke Seite vorne
   

GEIST, ATEM, KÖRPER & ENERGIE

KI Energie (auch Chi)
Hara Tantien, unser energetisches Zentrum, ca eine Handbreit unter dem Bauchnabel
Kokyo Atem
Kokyo Ryoku Entwicklung der Atemkraft
Tai No Sabaki Körper und Atem in Einklang zu bringen
Ki No Musubi Körper, Geist und Atem in Einklang zu bringen
   
Shinshin Körper und Geist
Shinshin Shugyō sorgfältiges Üben mit Körper und Geist
Shinshin Tōitsu Die Einheit von Körper und Geist
Shoshin „Sich in Aufmersamkeit übender Geist“
Zanshin „In Aufmerksamkeit verharrender, beweglicher Geist“
Mushin „Für alles offener, unterbewusst handelnder Geist“
Fudoshin “In sich ruhender, sehr aufmerksamer, wachsamer  Geist
Senshin “Reiner, erleuchteter” Geis
   
Kuzushi Die Mitte, die Stabilität seines Gegenüber brechen
Mae no sen Im Augenblick des Gedankens an den Angriff  eintreten
Sen no sen Im Augenblick des Angriffs in die Bewegung eintreten
Sukashi waza eine Technik beginnen, bevor der Angreifer  körperlichen Kontakt herstellen kann
Seme guchi die Schwachstelle beim Gegenüber, die einen Angriff ermöglicht
Suki die „Lücke": eine Schwachstelle beim Angreifer, welche einen Gegenangriff erlaubt
Te Gatana Handschwert
Maru der, Kreis, steht für Perfektion, Gelassenheit, die Quelle aller Technik.
Sankaku das Dreieck, steht für den Körper, die Erzeugung von Energie und einen physikalisch sehr stabilen Stand.
Shikaku Das Quadrat steht für Standhaftigkeit, als Basis angewandter Kontrolle
   

STANDARDANGRIFFE

Hiji tori Ellenbogen greifen
Katate tori Handgelenk greifen
Katate-ryôte tori beide Handgelenke des Partners mit jeweils einer Hand greifen
Morote tori zwei Hände halten eine Hand des Partners
Mune tori mit einer Hand in der Nähe des Brustbeins greifen (Mune = Brust)
Kata tori Schulter greifen
Ryô kata tori beide Schultern greifen
Kubi shime den Hals würgen
   
Tsuki gerader Schlag
Chudan Tsuki gerader Schlag auf Bauchhöhe
Jodan Tsuki gerader Schlag auf Hals- / Kopfhöhe
Gedan Tsuki gerader Schlag unterhalb Bauchhöhe
Shômen uchi frontaler Schlag gegen die Stirn (5. Angriffsform)
Yokomen uchi diagonaler Schlag zur Seite des Kopfes/Schläfe (6. Angriffsform)
Gyaku-Uchi „verdrehter“ Schlag im Allgemeinen
Gyaku-Yokomen-Uchi  diagonaler Schlag zur Seite des Kopfes/Schläfe mit überkreuzten Armen
   
Tachi Waza Beide stehend
Suwari Waza Beide auf dem Boden in Seiza sitzend
Hamni Handachi (Waza) Nage auf dem Boden sitzend, Uke stehend
   
Henka Waza Variation oder Wechsel während einer Technik zu einer anderen Technik,
Jiyū Waza Freies Üben, freie Wahl der Techniken
Jū no Keiko Dynamisches Üben
Ryū no Keiko Ki betontes Üben
Renzoku Waza Mehrere Techniken nacheinander fließend ausführen
Randori „sich ins Chaos begeben ;)", freies Üben mit permanent angreifenden Ukes
Kihon Waza freie Vorführung Basis Techniken
Henka Waza freie Vorführung mit fließendem Übergang mehrerer Technike in Folge
Oyo Waza freie Vorführung fortgeschrittener, fließender Techniken 

ANGRIFFSFORMEN

1. Form: Ai-hanmi-katate-tori seitlicher Stand, Hand Uke greift Handgelenk Tori "über Kreuz"
2. Form: Gyaku-hanmi-katate-tori seitlicher Stand, Hand Uke greift Handgelenk Tori auf "gleicher Seite"
3. Form: Kata-tori-men-uchi Uke greift Schulter Tori "über Kreuz"; Tori wehrt mit dem gegriffenen Arm, einem Atemi Richtung Gesicht des Uke ab 
4. Form: Mune-tori Uke greift Bekleidung auf Höhe des Brustbeins des Tori
5. Form: Shomen-uchi frontaler Schlag gegen die Stirn
6. Form: Yokomen-uchi diagonaler Schlag zur Seite des Kopfes/Schläfe
7. Form: Chudan-tsuki gerader Schlag auf Bauchhöhe
8. Form: Ushiro-katate-eri-tori Uke greift den Kragen des Tori von hinten
9. Form: Katate-ryote-tori Uke greift mit seinen beiden Händen ein Handgelenk des Tori
10. Form: Ryote-tori Uke greift die beiden Hände des Tori (von vorne)
11. Form: Ryohiji-tori Uke greift die beiden Ellenbogen des Tori (von vorne)
12. Form: Ryokata-tori Uke greift die beiden Schultern des Tori (von vorne)
13. Form: Ushiro-ryote-tori Uke greift die beiden Hände des Tori (von hinten)
14. Form: Ushiro-ryohiji-tori Uke greift die beiden Ellenbogen des Tori (von hinten)
15. Form: Ushiro-ryokata-tori Uke greift die beiden Schultern des Tori (von hinten)
16. Ushiro-katate-kubi-shime-katate-tori Uke greift mit der rechten (linken) Hand von hinten den Hals (Kubi) des Partners um zu würgen und greift mit der linken (rechten) das linke (rechte) Handgelenk
   

VERTEIDIGUNG: HALTEGRIFFE (OSAE WAZA) & HEBEL (KATAME WAZA)

Ikkyô 1. Form: Unterarm-Haltegriff
Nikyô 2. Form: Unterarm-Drehgriff
Sankyô 3. Form: Unterarm-Schraubgriff
Yonkyô 4. Form: Handgelenk-Haltegriff
Gokyô 5. Form: Arm-Streckgriff
Gokyo Kuji osae Gokyo mit anschließender Hebeltechnik, um den Griff um ein Messer zu lösen.
   

WÜRFE UND WURFTECHNIKEN (NAGE WAZA)

Atemi (angedeuteter) Schlag, um den Uke aus der Mitte zu bringen
Atemi Waza Schlagtechnik, bei der man eine empfindliche Stelle des Angreifers trifft
Kokyû nage Atemkraftwurftechniken (grundsätzliches Prinzip, siehe auch die 3 Grundprinzipien)
Kaeshi Waza Gegentechniken
Shihô nage (omote und ura) 4-Richtungen-Wurf
Tenchi nage Himmel-und-Erde-Wurf
Irimi nage Körpereintrittswurf
Sokumen Irimi Nage Eintritt auf der Seite des Gesichts und Wurf
Kaiten nage (soto und uchi) Rotationswurf (seitlich und von innen)
Koshi nage Hüftwurf (Koshi = Hüfte)
Kote gaeshi Drehhebel am Handgelenk (Kote =Unterarm)
Sumi otoshi Eckkippwurf "hinter die Mitte" des Uke
Aiki otoshi Aushebewurf (die Beine des Gegners werden gehoben und nach hinten geworfen.
Udekime nage Armstreckwurf (Ude = Arm)
Juji garami Armkreuzwurf
Juji nage Technik aus Ikkyo, bei der man den Uke wieder hochkommen läßt, und sein eigenes Handgelenk in dieser Aufwärtsbewegung greift, um den Uke zu werfen
   

ZAHLEN

ichi "itsch" 1
ni 2
san 3
shi 4
go 5
roku "rok" 6
shichi 7
hatchi "hatsch" 8
kyu 9
jyu 10
   

GRADUIERUNGEN

Dan Lehrergrad
Yūdansha Alle Dan-Grad-Träger
1. Dan Shodan (niedrigster Lehrergrad)
2. Dan Nidan (2. Lehrergrad)
3. Dan Sandan (3. Lehrergrad)
4. Dan Yondan (4. Lehrergrad)
5. Dan Godan (5. Lehrergrad)
6. Dan Rokudan (6. Lehrergrad)
7. Dan Nanadan (7. Lehrergrad)
8. Dan Hachidan (8. Lehrergrad)
9. Dan Kudan (9. Lehrergrad)
10. Dan Jūdan (höchster Lehrergrad)
Shihan Lehrmeister (Lehrer für Lehrer)
   
Mudansha Alle Kyu-Grad-Träger
Kyū Schülergrad; Kinder (10. bis 6. Kyū) Erwachsene i. d. R. (5. bis 1. Kyū)